Der Ätna, Europas aktivster und höchster Vulkan, erhebt sich über der Ostküste Siziliens und ist ein Naturwunder mit großer geologischer Bedeutung. Seit 2013 gehört er zum UNESCO-Weltnaturerbe und zieht jährlich viele Besucher an. Seine ständig wechselnde Landschaft, geprägt von alten Lavafeldern, üppiger Vegetation und Kratern, bietet ein Panorama, das sich je nach Jahreszeit und vulkanischer Aktivität immer wieder anders zeigt.
Der Ätna ist von den Häfen Siziliens aus leicht erreichbar. Von Catania, Messina, Naxos (Taormina) oder Syrakus aus führen verschiedene Routen und Transportmöglichkeiten hinauf zu den Vulkanlandschaften. Die Nähe zu den Häfen macht es möglich, dieses Naturphänomen auch bei einem kürzeren Landgang intensiv zu erleben und einen Einblick in die vulkanische Geschichte der Insel zu gewinnen. Die Anreise selbst ist oft schon ein Erlebnis, da sich die Landschaft auf dem Weg zum Vulkan stetig verändert.
Der Ausflug führt durch verschiedene Vegetationszonen, von fruchtbaren Weinbergen und Olivenhainen an den Hängen bis hin zu kargen, mondähnlichen Landschaften in höheren Lagen. Am Vulkan wachsen und leben viele Pflanzen- und Tierarten, und Wanderungen, Erkundungen sowie Ausblicke über die Insel und das Ionische Meer sind möglich.