Die Geschichte von Boca Chica hängt eng mit der Entwicklung des Tourismus in der Dominikanischen Republik zusammen. Ursprünglich ein kleines Fischerdorf, begann Boca Chica in den 1950er Jahren, sich zu einem beliebten Badeort zu entwickeln, nicht zuletzt dank seiner Bucht und der Nähe zur Hauptstadt Santo Domingo. Die Eröffnung des Hotel Hamaca trug maßgeblich dazu bei, Boca Chica als internationales Reiseziel zu etablieren. Heute ist es ein Ort, der sowohl lokale als auch internationale Besucher anzieht und eine Mischung aus traditionellem dominikanischem Leben und touristischer Infrastruktur bietet.
Die Musik, insbesondere Merengue und Bachata, ist allgegenwärtig und prägt die entspannte und fröhliche Atmosphäre. Man erlebt die Herzlichkeit der Dominikaner, ihre Gastfreundschaft und ihre Freude am Feiern. Obwohl Boca Chica stark vom Tourismus beeinflusst ist, hat es sich einen Teil seines ursprünglichen Charakters bewahrt, der sich in den lokalen Märkten, den kleinen Geschäften und den traditionellen Fischerbooten am Strand zeigt.
Die Geschichte der Region ist auch von der indigenen Taino-Bevölkerung geprägt, deren Spuren sich in archäologischen Funden und der lokalen Flora und Fauna wiederfinden, auch wenn Boca Chica selbst keine großen historischen Stätten aufweist. Die Kultur des Ortes ist dynamisch und entwickelt sich ständig weiter, während sie ihre Wurzeln in der karibischen und afrikanischen Tradition pflegt.