Die Geschichte und Kultur der Karibikküste Costa Ricas, insbesondere in Cahuita und Puerto Limón, ist tief mit der afro-karibischen Gemeinschaft verwurzelt. Viele der heutigen Bewohner sind Nachfahren von Arbeitern, die im späten 19. Jahrhundert aus Jamaika und anderen karibischen Inseln kamen, um an der Eisenbahnlinie zu arbeiten und Bananenplantagen zu bewirtschaften. Diese Herkunft hat die Sprache, Musik, Küche und Traditionen der Region maßgeblich geprägt, was sich in der entspannten, rhythmischen Lebensweise zeigt.
Neben den afro-karibischen Einflüssen ist die Präsenz der indigenen Bribri-Bevölkerung in der Region von Bedeutung. Obwohl ihre Siedlungsgebiete weiter im Landesinneren liegen, tragen ihre traditionellen Kenntnisse über die Natur und ihre spirituellen Praktiken zur kulturellen Vielfalt bei. Der Cahuita Nationalpark selbst zeigt das wachsende Umweltbewusstsein Costa Ricas. Er wurde 1970 gegründet, um das Korallenriff und die umliegenden Ökosysteme zu schützen, und war einer der ersten Nationalparks des Landes.
Die Entwicklung des Parks war auch ein Beispiel für gemeinschaftliches Engagement. Ursprünglich als Nationaldenkmal gegründet, wurde er später zum Nationalpark erhoben. Die lokale Gemeinschaft von Cahuita, die stark vom Tourismus profitiert, spielt eine wichtige Rolle beim Schutz und der Pflege des Parks. Karibische Lebensfreude, indigene Wurzeln und ein starkes Engagement für den Naturschutz prägen Cahuita und seine Umgebung.