Die Geschichte St. Lucias ist geprägt von einem ständigen Wechsel der Kolonialmächte, wobei sich Franzosen und Briten über 14 Mal um die Insel stritten, bevor sie 1814 endgültig britisch wurde. Diese turbulente Vergangenheit hat eine kulturelle Mischung hinterlassen, die sich in der Sprache, der Architektur und den Traditionen der Insel zeigt. Die kreolische Kultur, eine Mischung aus afrikanischen und europäischen Elementen, ist allgegenwärtig.
Die offizielle Sprache ist Englisch, doch viele Einheimische sprechen auch Kwéyòl, eine französisch-basierte Kreolsprache, die ein wichtiger Bestandteil der kulturellen Identität ist. Musik und Tanz sind bei den St. Lucianern verwurzelt, mit Rhythmen wie Zouk, Soca und Reggae, die das tägliche Leben untermalen. Traditionelle Feste wie das jährliche Jazz Festival und das La Rose und La Marguerite Festival feiern die Kultur der Insel.
Der Derek Walcott Square und die Basilika der Unbefleckten Empfängnis erinnern an die koloniale Vergangenheit und den Glauben der Bevölkerung. Morne Fortune, eine Anhöhe oberhalb der Stadt, diente einst als strategischer Militärposten und bietet heute Ausblicke und Einblicke in die militärische Geschichte der Insel.