Die Geschichte der Dominikanischen Republik ist vielschichtig, geprägt von den indigenen Taino, der Ankunft von Christoph Kolumbus im Jahr 1492 und der anschließenden spanischen Kolonialisierung. Diese Einflüsse haben eine kulturelle Identität geformt, die sich in der Sprache, der Musik, der Küche und den Traditionen zeigt. Die afrikanische Diaspora, die durch den transatlantischen Sklavenhandel entstand, hat ebenfalls tiefe Spuren in der dominikanischen Kultur hinterlassen, insbesondere in der Musik und den religiösen Praktiken.
Die Samaná-Halbinsel, zu der auch Cayo Levantado gehört, hat ihre eigene Geschichte. Sie war ein wichtiger Anlaufpunkt für Piraten und später ein Zufluchtsort für befreite amerikanische Sklaven, die im 19. Jahrhundert hierherkamen und eine afro-dominikanische Gemeinschaft bildeten, die bis heute ihre eigenen Traditionen und eine besondere Form des Englischen pflegt.
Die dominikanische Kultur ist bekannt für ihre Lebensfreude und Gastfreundschaft. Musik und Tanz, insbesondere Merengue und Bachata, sind allgegenwärtig und ein integraler Bestandteil des täglichen Lebens und jeder Feier. Besucher können diese Kultur hautnah erleben, etwa beim Besuch lokaler Märkte, beim Probieren traditioneller Speisen oder in der Atmosphäre der Insel und ihrer Umgebung.