Die Geschichte der D-Day Strände gehört zum Zweiten Weltkrieg und zum Kampf um die Befreiung Europas. Am 6. Juni 1944 landeten hier, an den Küstenabschnitten Utah, Omaha, Gold, Juno und Sword, über 150.000 alliierte Soldaten, unterstützt von einer riesigen Flotte und Luftstreitkräften. Diese Operation, bekannt als "Operation Overlord", markierte den Beginn der Befreiung Frankreichs und ebnete den Weg zum Ende des Krieges in Europa.
Die Region Normandie selbst hat eine lange Geschichte, die weit vor dem Zweiten Weltkrieg beginnt. Sie war Heimat der Normannen, Wikinger, die sich hier niederließen und dem Land ihren Namen gaben. Wilhelm der Eroberer, Herzog der Normandie, eroberte 1066 England und begründete eine kulturelle und politische Verbindung zwischen Frankreich und England, die über Jahrhunderte andauerte.
Heute ist die Normandie ein Ort des Gedenkens und der Versöhnung. Zahlreiche Museen, Denkmäler und Friedhöfe erinnern an die Ereignisse des D-Day und an die Opfer aller beteiligten Nationen. Die Landschaft mit grünen Hügeln, Apfelhainen und Küstenstädten bildet einen starken Kontrast zu den dramatischen Ereignissen, die sich hier einst abspielten. Sie lädt dazu ein, die Geschichte und Kultur der Region zu erkunden.