Die Geschichte Fátimas hängt untrennbar mit den Marienerscheinungen von 1917 zusammen, die den Ort von einem kleinen, unbedeutenden Dorf zu einem der größten Wallfahrtszentren der Welt machten. Am 13. Mai 1917 sahen die drei Hirtenkinder Lúcia dos Santos, Jacinta und Francisco Marto erstmals eine 'Dame', die sich später als die Jungfrau Maria zu erkennen gab. Diese Erscheinungen wiederholten sich monatlich bis Oktober desselben Jahres.
Die Botschaften, die die Kinder empfingen, riefen zu Gebet, Buße und der Weihe an das Unbefleckte Herz Mariens auf und enthielten auch Prophezeiungen, die als die 'Geheimnisse von Fátima' bekannt wurden. Trotz anfänglicher Skepsis und sogar Verfolgung der Kinder durch die Behörden verbreitete sich die Nachricht schnell, und immer mehr Menschen strömten nach Fátima, um Zeugen der Wunder zu werden, insbesondere des 'Sonnenwunders' am 13. Oktober 1917.
Der Bau des Heiligtums begann in den 1920er Jahren und wurde über Jahrzehnte hinweg erweitert, um die ständig wachsende Zahl von Pilgern aufzunehmen. Heute kommen Menschen aus aller Welt nach Fátima, um zu beten, zu danken und spirituelle Erneuerung zu finden. Die Kultur Fátimas ist religiös geprägt. Besucher aller Glaubensrichtungen sind willkommen.