Die Geschichte Freeports und Grand Bahama Islands hängt eng mit Seefahrt und Handel zusammen. Ursprünglich von den Lucayan-Indianern bewohnt, wurde die Insel im 15. Jahrhundert von Christoph Kolumbus entdeckt und später von den Spaniern kolonisiert. Über die Jahrhunderte hinweg war Grand Bahama ein wichtiger Anlaufpunkt für Piraten und Freibeuter, was der Insel eine oft turbulente Vergangenheit bescherte. Der Name Freeport selbst leitet sich von der Idee einer Freihandelszone ab, die in den 1950er Jahren von Wallace Groves ins Leben gerufen wurde, um die Wirtschaft der Insel anzukurbeln.
Die Entwicklung Freeports zu einem modernen Hafen und Touristenzentrum begann in der Mitte des 20. Jahrhunderts. Groves' Vision war es, eine florierende Industrie- und Tourismuszone zu schaffen, die Arbeitsplätze und Wohlstand auf die Insel bringen sollte. Diese Entwicklung führte zum Bau des Hafens, des Flughafens und der touristischen Infrastruktur, die wir heute sehen. Die Kultur Freeports ist von afrikanischen, europäischen und karibischen Einflüssen geprägt, die sich in Musik, Tanz, Kunst und Traditionen der Insel zeigen.
Ein zentraler Ausdruck dieser Kultur ist der Junkanoo, ein Festival, das hauptsächlich an Weihnachten und Neujahr gefeiert wird, aber auch in kleinerem Rahmen bei lokalen Veranstaltungen zu erleben ist. Die Musik mit Trommeln, Kuhglocken und Pfeifen ist der Kern des Junkanoo. Obwohl Freeport eine relativ junge Stadt ist, bewahrt es sein bahamaisches Erbe.