Die Galapagos-Inseln, ein Archipel vulkanischen Ursprungs im Pazifischen Ozean, sind ein Naturraum und gehören zu Ecuador. Berühmt für ihre Biodiversität, die Charles Darwin zu seiner Evolutionstheorie inspirierte, bieten sie die Gelegenheit, Wildtiere aus nächster Nähe zu erleben, die keine natürliche Scheu vor Menschen zeigen. Von riesigen Landschildkröten über Blaufußtölpel bis hin zu Meerechsen – jede Insel hat eigene Bewohner und Landschaften.
Eine Reise zu den Galapagos-Inseln ist eine Expedition in die Naturgeschichte, die strengen Schutzmaßnahmen unterliegt, um ihre Unversehrtheit zu bewahren. Das sensible Ökosystem erfordert achtsames Reisen, oft im Rahmen geführter Touren und Kreuzfahrten, die speziell darauf ausgelegt sind, die Flora und Fauna zu präsentieren, ohne sie zu stören. Die Inseln sind ein UNESCO-Weltnaturerbe und ein Vorzeigeprojekt für Naturschutz weltweit.
Die Anreise zu den Galapagos-Inseln erfolgt in der Regel über Flüge von Quito oder Guayaquil auf dem ecuadorianischen Festland zu den Inseln Baltra oder San Cristóbal. Von dort aus beginnen die meisten Kreuzfahrten oder Inselhopping-Programme, die es ermöglichen, die verschiedenen Inseln und ihre spezifischen Attraktionen zu erkunden. Die beste Reisezeit hängt von den gewünschten Tierbeobachtungen ab, da sich die Brut- und Paarungszeiten der verschiedenen Arten über das Jahr verteilen.