Die Geschichte Galles ist untrennbar mit seiner strategischen Lage als Naturhafen verbunden, die es über Jahrhunderte zu einem bedeutenden Handelszentrum machte. Die Stadt wurde im 16. Jahrhundert von den Portugiesen gegründet, die hier eine erste Festung errichteten. Ihre Präsenz hinterließ erste Spuren in der Architektur und Kultur, bevor die Niederländer im 17. Jahrhundert die Kontrolle übernahmen und das heutige Fort erbauten, das bis heute das Stadtbild prägt.
Unter niederländischer Herrschaft erlebte Galle eine Blütezeit als wichtigster Hafen für den Gewürzhandel in Asien. Die gut erhaltenen Gebäude im Fort, darunter Kirchen, Wohnhäuser und Verwaltungsgebäude, stammen noch heute aus dieser Epoche und zeigen den europäischen Kolonialstil, der mit lokalen Elementen verschmolz. Im 18. Jahrhundert übernahmen die Briten die Kontrolle, bauten die Infrastruktur weiter aus und trugen zur multikulturellen Identität der Stadt bei.
Die Kultur Galles ist eine Mischung aus singhalesischen, tamilischen, muslimischen und europäischen Einflüssen. Das zeigt sich in der Architektur, der Küche, den Traditionen, Festen und der Lebensweise der Menschen. Das Galle Fort ist ein historisches Denkmal und zugleich ein Ort, an dem Menschen leben, arbeiten und ihre Kultur pflegen.