Der Jardin de Balata ist eng mit der Vision seines Gründers, Jean-Philippe Thoze, verbunden, einem Botaniker, der sein Elternhaus und das umliegende Land in diesen Garten verwandelte. Seit den 1980er Jahren widmete er sich der Sammlung und Kultivierung exotischer Pflanzen aus aller Welt, die er von seinen Reisen mitbrachte. Sein Ziel war es, einen Ort zu schaffen, der die Vielfalt der tropischen Flora zeigt und gleichzeitig ein Bewusstsein für den Naturschutz schafft.
Martinique selbst ist reich an Kultur und Geschichte, geprägt von einer Mischung aus afrikanischen, europäischen (insbesondere französischen) und karibischen Einflüssen. Die Insel, die ein Übersee-Département Frankreichs ist, hat eine Vergangenheit, die von Kolonialisierung, Sklaverei und dem Kampf um Unabhängigkeit gezeichnet ist. Diese Geschichte ist in der Architektur, der Musik, der Sprache (Kreolisch und Französisch) und natürlich der Küche erkennbar.
Besucher können in Fort-de-France, der Hauptstadt, historische Stätten wie das Fort Saint-Louis oder die Schoelcher Bibliothek erkunden, die Zeugnisse der kolonialen Vergangenheit und des kulturellen Erbes der Insel sind. Der Jardin de Balata, obwohl ein relativ junges Projekt, passt in diese kulturelle Landschaft, indem er die natürliche Schönheit der Insel hervorhebt und gleichzeitig einen Ort der Bildung und Erholung bietet, der die tropische Biodiversität Martiniques vorstellt.