Krems an der Donau blickt auf eine über tausendjährige Geschichte zurück und zählt zu den ältesten Städten Österreichs. Bereits im Jahr 995 wurde sie urkundlich als 'Urbs Cremisa' erwähnt. Ihre strategisch günstige Lage an der Donau machte sie früh zu einem bedeutenden Handelsplatz, insbesondere für Salz, Wein und Getreide. Im Mittelalter erlebte Krems eine Blütezeit und war neben Wien und Wiener Neustadt eine der wichtigsten Städte des Herzogtums Österreich. Das belegen noch heute die gut erhaltene Altstadt mit ihren Bürgerhäusern, das Steiner Tor als letztes erhaltenes Stadttor und die vielen historischen Kirchen und Klöster.
Die Kultur der Region ist mit dem Weinbau verbunden, der seit Jahrhunderten die Landschaft und das Leben der Menschen prägt. Die Wachau, in der Krems liegt, wurde 2000 zum UNESCO-Welterbe erklärt, wegen ihrer Naturlandschaft und ihrer Kulturlandschaft, die durch Terrassenweinbau, historische Siedlungen und Bauwerke wie Stift Melk und Stift Göttweig geformt wurde. Krems selbst ist ein Zentrum dieser Kultur, mit Museen, Galerien und Veranstaltungen, die die Geschichte und das künstlerische Erbe der Region vermitteln.
Die Stadt ist auch ein wichtiger Bildungsstandort mit mehreren Hochschulen. Die Kunstmeile Krems, ein Ensemble aus Kunsthalle, Karikaturmuseum und anderen kulturellen Einrichtungen, zeigt die Bedeutung der Stadt als Zentrum für zeitgenössische Kunst und Kultur.