Padar Island ist Teil des Komodo-Nationalparks, einem UNESCO-Weltnaturerbe, das 1980 gegründet wurde, um den Komodowaran und sein Ökosystem zu schützen. Die Geschichte der Insel hängt eng mit der geologischen Entwicklung der Kleinen Sunda-Inseln zusammen, die durch vulkanische Aktivitäten und tektonische Verschiebungen entstanden sind. Diese Prozesse haben die Landschaft von Padar geformt, mit ihren steilen Hügeln und tiefen Buchten, die heute die Heimat einer vielfältigen Flora und Fauna sind.
Obwohl Padar Island selbst unbewohnt ist und keine menschliche Besiedlungsgeschichte aufweist, ist die Region um den Komodo-Nationalpark reich an Kultur und Traditionen der lokalen Bevölkerung, insbesondere der Bugis und Manggarai. Diese Gemeinschaften leben hauptsächlich vom Fischfang und der Landwirtschaft und haben eine tiefe Verbindung zum Meer und den umliegenden Inseln. Ihr Wissen über die Natur und das Meer ist über Generationen weitergegeben worden.
Die Insel ist ein Beispiel für unberührte Natur und bietet Einblicke in ein Ökosystem, das sich über Jahrtausende entwickelt hat. Die Geografie, insbesondere die drei farbigen Strände, ist das Ergebnis spezifischer Sedimentablagerungen und Korallenarten. Der Schutz dieses Gebietes ist von globaler Bedeutung, für den Komodowaran und für die Erhaltung der marinen Biodiversität, die die Korallenriffe und das reiche Unterwasserleben umfasst, das Schnorchler und Taucher anzieht.