Das Polynesian Cultural Center wurde 1963 mit dem Ziel gegründet, die Kulturen der polynesischen Inseln zu bewahren, zu präsentieren und zu feiern. Das Zentrum ist eine Non-Profit-Organisation, die mit der Brigham Young University–Hawaii verbunden ist, wobei viele der Mitarbeiter und Darsteller Studenten der Universität sind, die hier arbeiten, um ihr Studium zu finanzieren. Dieser Ansatz gewährleistet die Authentizität der Darbietungen und fördert die nächste Generation von Kulturbotschaftern.
Das Zentrum ist in sechs Hauptdörfer unterteilt, die jeweils eine der großen polynesischen Kulturen repräsentieren: Hawaii, Samoa, Aotearoa (Neuseeland), Fidschi, Tonga und die Marquesas. Jedes Dorf bietet interaktive Vorführungen, traditionelle Handwerksdemonstrationen und Geschichten, die von den Bewohnern der jeweiligen Inseln erzählt werden. Besucher können lernen, wie man Feuer macht, Brotfrucht kocht, einen Hula tanzt oder eine Ukulele spielt.
Die Geschichte des PCC ist eng mit dem Wunsch verbunden, das reiche Erbe Polynesiens vor dem Vergessen zu bewahren und es einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Das Zentrum hebt die Bedeutung von Familie, Gemeinschaft und der Verbindung zur Natur hervor, die in allen polynesischen Kulturen tief verwurzelt sind. Das PCC verbindet Bildung, Unterhaltung und Kulturerhalt.