Die Region Helgeland, zu der Torghatten und Brønnøysund gehören, ist tief in der norwegischen Küstenkultur verwurzelt, die über Jahrhunderte von Fischerei, Handel und Seefahrt geprägt wurde. Die Geschichte der Besiedlung reicht bis in die Steinzeit zurück, und die Landschaft ist reich an Spuren menschlicher Aktivität, von alten Siedlungen bis hin zu den heutigen Fischerdörfern. Brønnøysund selbst entwickelte sich zu einem wichtigen Handelszentrum entlang der Küste, das die Gemeinden der Inselwelt versorgte und als Anlaufpunkt für Schiffe diente.
Die bekannteste Geschichte, die sich um Torghatten rankt, ist eine Legende aus der nordischen Mythologie. Es heißt, das Loch im Berg sei entstanden, als der Trollkönig Hestmannen in einem Wutanfall einen Pfeil auf die schöne Lekamøya schoss. Der König des Sømnafjellet warf seinen Hut in den Weg des Pfeils, um Lekamøya zu schützen. Der Hut wurde zu Torghatten, und der Pfeil durchschlug ihn, bevor er ins Meer stürzte und die Insel Træna bildete. Diese Legende erzählt vom Verhältnis der Norweger zu ihrer Landschaft.
Heute ist die Region stolz auf ihr kulturelles Erbe, das in lokalen Museen und durch die Bewahrung traditioneller Lebensweisen sichtbar wird. Die Menschen in Helgeland sind bekannt für ihre Gastfreundschaft und ihren engen Bezug zur Natur. Besucher können die Küstengemeinden erleben und mehr über die Herausforderungen und Freuden des Lebens in dieser Umgebung erfahren, die von den Elementen geformt wurde.